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Verhalten |
ADS ADHS |
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Im Rahmen einer neuropsychologisch orientierten Behandlung kann Ergotherapie die Reizfilterschwäche,
verminderte Aufmerksamkeit und Handlungsplanung dieser Kinder verbessern und zu einer automatisierten
Selbstregulation führen. Neben der Nutzung spezieller Konzentrations- und Kognitionstrainings wird häufig
ein Selbstinstruktionstraining, die Erarbeitung von Merksprüchen, Arbeitsplänen usw. mit z.B. handwerklichen
Aufgabenstellungen, welche für das Kind bedeutsam sind, verknüpft.
Der ressourcen-aktivierende Grundsatz der Ergotherapie kann mit der Verbesserung der Handlungsfähigkeit,
dem Ermöglichen von Erfolgserlebnissen und der Erarbeitung und Bewusstmachung der individuellen Stärken,
Fähigkeiten, Motivationen, Interessen und Wünsche, das Selbstwertgefühl dieser Kinder verbessern und so
zu einer emotionalen Stabilisierung beitragen. (Daher beraten und ermutigen Ergotherapeuten das Kind und
die Eltern ausführlich über die Nutzung geeigneter Sport- und Freizeitaktivitäten.)
Eltern, Pädagogen, Therapeuten und Ärzte wissen, dass bei der Vielfalt und Ausgeprägtheit der Schwierigkeiten
und Probleme der ADS/ADHS- Kinder, verbunden mit den häufigen Misserfolgserlebnisse und negative Rückmeldungen
der Umwelt, dazu führen, dass die Kinder sich als unzureichend und versagend wahrnehmen. Eine resignative
Grundhaltung bis hin zu depressiven Symptomen sind Folgen dieses Teufelkreises.
Eine solchermaßen gestaltete und durchgeführte Ergotherapie, kann innerhalb eines multimodalen
Behandlungskonzeptes und unter Einbeziehung verhaltenstherapeutischer Prinzipien, dem ADS/ADHS- Kind
gezielte und konkrete Hilfestellung anbieten und somit sekundären Neurotisierungen entgegenwirken.
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